• Genauigkeit beim Wasserstrahlschneiden
  • Metall Wasserstrahlschneiden
  • Stahlmutter mit Messschieber

Wasserstrahlschneiden NE-Metalle

Alle Metall-Legierungen, die über einen Eisenanteil von weniger als 50 % verfügen, werden als Nichteisenmetalle, kurz NE-Metalle bezeichnet. Dazu gehören zum Beispiel Bronze oder Messing.

Dies gilt ebenso für alle Metalle außer Eisen wie Aluminium, Kupfer oder Nickel. NE-Metalle werden aufgrund ihrer Farbe zudem oft auch "Buntmetalle" genannt. Nicht alle Schneidverfahren sind jedoch für NE-Metalle geeignet. Das dafür wohl vorteilhafteste unter allen Verfahren ist das Wasserstrahlschneiden.

Wasserstrahlschneiden - Materialschonend und kostengünstig

Die Schmelzpunkte der NE-Metalle sind häufig relativ hoch, sodass sich Laserstrahlschneiden, autogenes Brennschneiden oder andere thermische Schneidverfahren nicht für saubere und präzise Schnitte des Materials eignen.

Das Wasserstrahlschneiden der NE-Metalle erfordert im Vergleich dazu nur wenig Energie. Auch verfügen NE-Metalle wie zum Beispiel Nickel über unzureichende Schmelz- und Entzündungseigenschaften für thermische Schneidverfahren, die beim Wasserstrahlschneiden jedoch unberücksichtigt bleiben.

Flexibel in der Anwendung

Das Wasserstrahlschneiden ist für NE-Metalle die ideale Lösung, da kein direkter Anpressdruck auf das Material ausgeübt wird. Unerwünschte Verformungen werden dadurch vermieden. Auch die Präzision der Schnitte ist sehr groß. Ausfransungen und Grat entstehen beim Wasserstrahlschneiden in keinem Fall. Zudem erfolgt keine Verletzung der Materialoberfläche.

Äußerst komplexe und filigrane Konturen werden durch das Wasserstrahlschneiden ermöglicht, was nicht zuletzt an dem haarfeinen Wasserstrahl liegt. Ebenso entstehen beim Wasserstrahlschneiden der NE-Metalle keinerlei Späne, Schneide- oder Schleifstaub oder andere Luftverschmutzungen.