• Genauigkeit beim Wasserstrahlschneiden
  • Metall Wasserstrahlschneiden
  • Stahlmutter mit Messschieber

Wasserstrahlschneiden von Aluminium

Ein Hochdruckwasserstrahl wird eingesetzt, um das Material, das bearbeitet werden soll, zu zerschneiden. Der Druck, über den das Wasser verfügen muss, und die Austrittsgeschwindigkeit sind die entscheidenden Größen, die zum Gelingen des Schneidens von Materialien wie Aluminium wichtig sind. Dabei werden drei Verfahren eingesetzt.

Reinwasserschneiden und Abrasiv-Wasserstrahlschneiden

Im Reinwasserschneiden wird die Kraft des Wassers alleine ausgenutzt. Die Leistung bei dem Zertrennen harter Materialien ist eher klein. Doch haben Verbesserungen an den Maschinen dazu geführt, dass auch Aluminiumlegierungen mit Reinwasser geschnitten werden können. Die Schnittqualität ist nicht optimal.

Beim Abrasiv-Wasserstrahlschneiden wird die Schneidleistung durch ein Schneidmittel verstärkt. Ein Schneidmittel ist zum Beispiel Korund. Härtere Materialien wie Aluminiumlegierungen sind damit leicht und hochwertig schneidbar. Das hochverdichtete Wasser wird in einer Mischkammer mit dem Schneidmittel versetzt.

Das Mikrowasserstrahlschneiden wird bei Bauteilen angewendet, die mit den anderen Verfahren nicht geschnitten werden können. Es eignet sich vor allem für weichere Materialien.

Mit Wasserstrahlen können die meisten Materialien geschnitten werden. Der Druck, der aufgewendet werden muss, liegt bei 6000 bar und die Austrittgeschwindigkeit bei 1000 m/s. Die Abmessungswerte schwanken aber von Material zu Material. Der Wasserstrahl erzeugt keine Hitze, was ihn für bestimmte Materialien bedeutsam macht. Die Schnittflächengestaltung kann nach den Wünschen der Auftraggeber gestaltet werden. Dabei hilft das Dynamic-Waterjet-Verfahren, das eine Korrektur der Schnittkante ermöglicht. Das Verfahren behebt Fehler, die durch die Vergrößerung des Wasserstrahls entstehen und sich als Winkelfehler niederschlagen.

Wasserstrahlschneiden: Bei Aluminium besonders sinnvoll

Aluminium kann mit Schneidverfahren, die auf Hitze basieren, nur mit Problemen geschnitten werden. Das Wasserstrahlschneiden ist hier eine sinnvolle Alternative. Die verschiedenen Legierungen werden dabei optimal behandelt. Der Hauptvorteil liegt darin, dass Wasserstrahlschneiden nicht zum Erhitzen des Materials führt. Der Schnitt ist kalt und verhindert so auch einen Materialverzug. Während der Arbeit entsteht kein Grat. Die maximale Abmessung des Materials sollte 4000 mm x 3000 mm x 150 mm nicht überschreiten. Das Gewicht der einzelnen Aluminiumplatten sollte unter 3000 Kilogramm liegen.