• Genauigkeit beim Wasserstrahlschneiden
  • Metall Wasserstrahlschneiden
  • Stahlmutter mit Messschieber

Abrasiv-Wasserstrahlschneiden

Auch beim Wasserstrahlschneiden kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz. Neben dem sogenannten Purwasser-Verfahren wird häufig ebenso auf das Abrasiv-Wasserstrahlschneiden gesetzt. Hierbei vereint man Altbewährtes, nämlich die Kraft des Wassers und ein feinkörniges Abrasivmittel. Was in vielen tausend Jahren in Form von Flussläufen und Wasserfällen geschaffen wurde, geschieht beim Abrasiv-Wasserstrahlschneiden in kürzester Zeit mit höchstem Druck.

Ein leistungsfähiges Verfahren

Der reine Wasserstrahl findet in vielen Industriezweigen eine flexible und universelle Verwendung als Werkzeug. Das Abrasiv-Wasserstrahlschneiden hat sich im Bereich der Bearbeitung schwer spanbarer und metallischer Werkstoffe jedoch aufgrund seiner verfahrensspezifischen Vorteile durchgesetzt.

Mit dem Purwasser-Verfahren lassen sich Werkstoffe wie Textilien, Holz, Gummi oder Kunststoff problemlos schneiden, allerdings erfordern Materialien wie faserverstärkte Kunststoffe, Hochleistungskeramiken, Glas oder Titanlegierungen eine weitaus höhere Schnittkraft, um mit ebenso hoher Präzision arbeiten zu können.

Zahlreiche Vorteile der Abrasiv-Schneidetechnik

Die Scharfkantigkeit des dem Wasserstrahl zugefügten Granulats ermöglicht ein genaues Schneiden aller denkbaren Materialien. Dabei wird eine äußerst geringe mechanische Belastung auf das Werkstück ausgeübt, sodass keinerlei Risse oder Verformungen entstehen. Staub, Rauch oder giftige Dämpfe treten bei diesem Verfahren nicht auf.

Auch thermisch empfindliche Stoffe können beim Abrasiv-Wasserstrahlschneiden ohne Aushärtung geschnitten werden. Ebenso fällt ein nur sehr geringer Materialverlust an. Dickere Materialien können mit relativ hoher Schnittgeschwindigkeit bearbeitet werden, wobei die Schnitte praktisch gratlos sind und in der Regel keinerlei Nachbearbeitung erforderlich ist.