• Genauigkeit beim Wasserstrahlschneiden
  • Metall Wasserstrahlschneiden
  • Stahlmutter mit Messschieber

Wie dick darf das Material beim Wasserstrahlschneiden sein?

Die Materialdicke der Werkstücke, die mit der Methode des Wasserstrahlschneidens bearbeitet werden können, wird mit maximal 305 mm angegeben. Dabei bewältigt der reine Wasserstrahl eine geringere Materialstärke als ein Wasserstrahl, dem ein Abrasiv (beispielsweise Granat-Sand) beigemischt wurde.

Schneiden mit dem reinen Wasserstrahl (Purwasser-Verfahren)

Mit dem reinen Wasserstrahl, der sich vor allem für geringere Materialstärken eignet, können u. a. folgende Materialien geschnitten werden:

  • Textilien
  • Elastomere
  • Lebensmittel
  • Schaum- und Dämmstoffe
  • Faserstoffe

Abrasiv-Wasserstrahlschneiden

Wird beim Wasserstrahlschneiden zusätzlich ein Abrasiv wie beispielsweise Granat- oder Olivsand eingesetzt, können folgende Materialien in sehr guter Qualität geschnitten werden:

  • Metalle wie z. B. Aluminium oder Stahl
  • Holz
  • Stein
  • Marmor
  • Laminat
  • Panzerglas
  • Keramik

Mit dieser Methode können Werkstücke von einer Materialdicke bis maximal 305 mm bearbeitet werden.

Wasserstrahlschneiden oder Laserstrahlschneiden?

Grundsätzlich lässt sich nicht sagen, dass sich die eine oder andere Methode (Wasser- oder Laserstrahlschneiden) für eine höhere oder für eine niedrigere Materialstärke eignet. Welche Bearbeitungsmethode für ein bestimmtes Werkstück die besten Ergebnisse erbringt, ist dagegen von mehreren Faktoren abhängig:

  • eingeplante Schritte in der Nachbearbeitung
  • benötigte Qualität der Schnittfläche
  • verwendetes Material
  • Materialdicke des Werkstücks

Während bei einigen Werkstücken die kostengünstige Methode des Laserstrahlschneidens bereits ausreichende Ergebnisse liefern kann, ist das Wasserstrahlschneiden dann die optimale Wahl, wenn:

  • möglichst saubere Schnittflächen gewünscht sind
  • die Schnittkanten wegen geplanter Nachbearbeitung eine gute Qualität haben sollen
  • das Material besonders gut ausgenutzt werden soll
  • Mikrorisse und Verzug auf jeden Fall vermieden werden sollen

Haben Sie Fragen zur bestgeeigneten Bearbeitungsmethode für Ihr Werkstück? Melden Sie sich einfach bei uns. Wir freuen uns, Sie unterstützen zu können!

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